Eistauchen

Unter Jubeln und guter Laune stiegen die ersten vier Rettungstaucher, dick eingepackt mit Neopren und mancher Tricks – Speck isoliert, die Handcreme tut’s auch – unters Eis und blieben dort, gesichert durch doppelt geführte Signalleinen, bis es doch zu kalt wurde. Die Ausrüstungen wurden gewechselt und die nächsten kamen dran. Beeindruckend war die Mächtigkeit der Eisdecke, knapp 20cm war sie dick. Zahlreiche durch die Schiffe verursachten und erneut zusammen gefrorenen Schollen waren sichtbar. Ein klares Zeichen für die unsichere Tragfähigkeit des zugefrorenen Kanals.

-Bericht : Dr. Christoph Rieck