Tretboottour durch Bayern

WW- Eskorte für Antenne Bayern– Tretboottour durch Bayern

Antenne Bayern Moderator Wolfgang Leikermoser war mit seinem Tretboot quer durch Bayern unterwegs. Von Bamberg, entlang der Regnitz über den Main-Donau-Kanal, dann bei Kelheim in die Donau hinunter, bis in die Drei-Flüsse-Stadt Passau. In 10 Tagen hat er diese Strecke bewältigt.

Um 4:00 Uhr früh trafen sich die ersten Wasserwacht Kameraden am BRK. Gemeinsam fuhren sie mit dem Rettungsboot „Brüne“ im Huckepack zur Slip stelle. Kurz nach der Ankunft am Hafen ließen sie mit vereinten Kräften das Boot bei sternklarer Nacht in den Kanal ein. Nach kurzer Zeit waren wir alle komplett und konnten uns auf die Socken machen.

Um 4:45 Uhr fuhren wir los. Der Wind brauste durch unsere Haare. Kurz vor der Schleuse Erlangen meldeten wir uns über Funk zum talwärts schleusen an. Nach einer kurzen Wartezeit ging es in die Schleuse hinein. Völlig alleine waren wir in der Morgendämmerung in dem großen Schleusenbecken gefangen (Jugendgruppe: erster Schleusengang und dann auch noch im Dunkeln). Wir lernten gleich etwas für unsere Zukunft. Das Sichern während der Schleusung war jedoch reinste Männerarbeit (beschlossen Ramona und Tanja), da Manni sehr beschäftigt mit seinem GUTEN TEE und seinem Frühstück war konnte er leider diese Aufgabe nicht übernehmen, Christoph unser Einsatzleiter saß hinterm Steuer und Werner hatte es mit dem Bootshaken auf sich genommen, also übernahm Marc das Zepter der Leine. Die Mädels an Bord lernten nun ihre Müdigkeit zu schätzen. 20 Minuten später war der erste Schleusenvorgang vollbracht. ☺?

Nun ging es von Schleuse zu Schleuse. Wir düsten Richtung Hausen. Vor der Schleuseneinfahrt warteten wir auf den soeben überholten Frachter, der mit uns talwärts schleuste. Dieses Mal weigerte sich jedoch Marc erneut die Leine zu führen, da er beim letzten Mal den ganzen Schlamm beim umlegen der Leine von Poller zu Poller abbekommen hatte und er seinen weißen Pulli nicht noch dreckiger machen wollte. Manfred machte es auch nicht besser, verschmutze nicht nur sich und seinen Pulli sondern auch uns und das Boot ☺?. Jetzt war es keine gute Morgenluft, denn vor uns war der stinkende Frachter, der uns mit seinen Abgasen belästigte ☻?. Beim Herausfahren durften wir das schöne grüne Licht der Schleusenampel und die aufgehende Sonne durch das Schleusentor im Morgengrauen bewundern. Der Frachter fuhr weiter und wir legten am Ufer an und warteten auf die Übernahme. Aus naher Ferne kam dann endlich das quietsch-gelbe Tretboot mit ihren Begleitern. (Wasserwacht Forchheim).

Nach kurzer Wartezeit kam der Landbegleiter Mr. T. Vogl (Wasserwacht Metten) und begrüßte uns mit seinem hervorragenden bayrischen Dialekt. Als das Tretboot zugleich mit den Wasserwachtboote endlich da waren gab es eine Runde Kaffee und Cappuccino von McDonald´s. Mittlerweile war wir es schon gegen 6:00 Uhr. Moderator Leiki strampelte voraus in die Schleuse. Nun ging es bergwärts. Wir befolgten die Anweisungen des Schleusenwärters:
• Tretboot unbesetzt
• Tretboot an einem der Rettungsbooten anbinden
Christoph war nun nicht mehr an Bord, er war als Wasserretter auf dem anderen Wasserwacht Boot „Bayern“ mit seinem sexy Wasserretteranzug. Werner übernahm das Steuer und Manfred managte die Sicherung mit Bootshaken während dem Schleusen. Das Tretboot und das Antenne Bayern Team befand sich auf dem Rettungsboot „Bayern“. Dieser Vorgang dauerte wieder geschlagene 20 Minuten und verlief für das Rettungsboot „Brüne“ nicht ganz reibungslos, da genau unter unserem Boot eine Pumpe einen Wasserstrudel prodozierte. Doch mit dieser Besatzung an motivierter Wasserwachtlern inklusive Jugendgruppe war dies ein klacks für uns ☺?. Jetzt fing der Spaß erst richtig an྽?.

Kaum aus der Schleuse draußen machten wir unseren ersten Stopp und bestimmt nicht den letzten an diesem Tag. Es gab belegte Semmeln für die ganze Mannschaft. Frisch gestärkt düste Leiki in Begleitung von dem Antenne Bayern Menschen Armin los. Unser nächstes Ziel war Baiersdorf. Dort erwartete ihn die Meerrettichkönigin mit einem „Stärkungs Korb“. Wir mussten uns beeilen, da die Schleuse Erlangen in Kürze bergwärts schleusen würde. Das Rettungsboot „Bayern“ nahm das Tretboot „Antenne Bayern“ im Schlepptau mit. Wir dagegen, also die Erlanger, durften die Antenne Bayern Crew bei uns an Bord haben. Auf dem Weg Richtung Erlangen standen am Ufer überall Antenne Bayern Hörer die ihn anfeuerten. Ein aufbauender Spruch am Ufer bei Möhrendorf: „Milch macht müde Männer munter“. Die Zeit drängte leider zu sehr, um dort schon wieder Halt zumachen. Kurz vor der Schleuse Erlangen wechselten die Antenne Bayern Menschen teils auf das andere Rettungsboot und teils aufs Tretboot (Um den Fans zu zeigen was er schon den ganzen Weg vor hatte). Dieser Schleusengang verlief jedoch für das Rettungsboot „Bayern“ nicht ohne Hindernisse. Vor uns mal wieder ein stinkender Frachter, diesmal mit Special Schraube. Bei uns an Bord ging es nicht allen so prächtig und andere mussten „Blumengiesen“, also schnell aus dem Boot raus um allen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Wieder alle im Boot ging es mit voll Tret- Stoff Richtung Schleuse Kriegenbrunn. Doch Enttäuschung, Der versprochene Überraschungsgast war nicht zusehen. Auf dem Weg zum Ruderverein Erlangen begegnete Leiki seinem „Tretbootbruder“, ein gelbes Tretboot, nur kleiner. Herr Bürgermeister Lohwasser empfing uns um 9:45 Uhr am Ruderverein Erlangen. Er lies sich von 4 Ruderern elegant zu Leiki hin kutschieren. Und erneut ein gezwungener Halt. In der Gaststätte gab es erstmal ein leichtes Kraftessen für unseren Promi. Als nach einer Stunde auch noch ein paar Autogrammkarten verteilt waren konnten wir alle wieder ablegen und Richtung Erlangen Hafen zum, „Tretboot-Drive In“ fahren. Dieses Ziel jedoch war keine geschätzte 5 min vom vorherigen entfernt (Wasserwacht Erlangen ist wieder an der Basis). Für uns war die Begleitfahrt also fast zu Ende. Während der McDonald’s Stärkung machten wir uns auf den Weg zur Kriegenbrunner Schleuse. Jedoch wollte Antenne Bayern diesen Schleusengang nicht verpassen, also banden wir das Tretboot am Rettungsboot „Bayern“ fest und düsten wieder mit Vollgas los. Ab der bergwärts Schleusung ging es nur noch für das Antenne Bayern Team und der Wasserwacht „Bayern“ mit der Wasserwacht Fürth weiter.

Gegen 12 Uhr konnten wir diesen Einsatz erfolgreich beenden. Die ersten Kameraden verabschiedeten sich schon. Während die übrigen zum Putzen ins BRK gefahren sind. Um 14 Uhr war alles sauber und wir konnten nach Hause gehen und erstmal schlafen ☺?.

Bericht: Ramona und Tanja